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Enteignung nächstes Jahr noch?

Wenn man sich die aktuellen Reden der Politiker derzeit anhört, dann könnte man zum Schluss kommen, das es nur noch ein Frage der Zeit ist wann wir eine Vermögensabgabe (wieso nicht Vermögenssteuer bekommen. Interessanterweise haben selbst meine Kinder (6. und 9. Jahre) einen klareren Blick auf die Gerechtigkeit als unsere Politiker.

Zunächst muss man sich fragen weshalb sollte die Bundesregierung denn überhaupt auf diese Idee kommen. Hierzu ein paar Schlagzeilen der letzten Tage!

Derzeit wird soviel Geld bereit gestellt und Schulden in Rekordhöhe gemacht, das man fast zum Schluss kommen muss, es kann gar keine andere Möglichkeit geben als die Vermögenden weiter zu besteuern. Es gibt immer wieder das Mantra das Reiche weniger Steuern zahlen als der Rest der Bevölkerung. In absoluten Zahlen ist das definitiv falsch und prozentual ab 2021 erst Recht. Denn ab dem 01.01. zahlen „Reiche“ mit einem zu versteuernden Einkommen von 61.717€ weiterhin die 5,5% Solidaritätszuschlag.

Offensichtlich reicht das den hauptsächlich linken Parteien noch nicht, denn sie fordern zusätzlich eine Vermögensabgabe. Auch ein Christian Lindner ist laut eigener Aussage gesprächsbereit. Wenn jetzt noch nicht die Alarmglocken klingeln…

Warum aber schreibe ich von Enteignung? Eine Enteignung findet statt wenn mir Eigentum weg genommen wird, ganz einfach. Oftmals wird Enteignung nur im Zusammenhang mit Sachwerten und hier wiederum hauptsächlich mit Immobilien assoziiert aber auch Geld gehört dazu. Geld hätte auch den großen Vorteil, das es transparent ist er wie viel Geld wo zu liegen hat, außerdem lässt es sich sehr leicht bewerten.

Bei Immobilien, Gemälden, Edelmetallen und z.B. Oldtimern fällt das schon wesentlich schwerer.

Die Frage ist nun wann könnte das passieren? Da im Herbst nächsten Jahres die Bundestagswahl stattfindet, halte ich es für ausgeschlossen das es davor zu so einer Einführung kommen könnte. Auch befürchte ich, das es zu einer 2. Corona-Welle kommen könnte, denn das Thema wird selbst derzeit bei sehr niedrigen Fall-Zahlen weiter in den Medien gepusht. Ich möchte mit gar nicht erst ausmalen was dann im Herbst/Winter 2020/2021 publiziert wird.

Somit ist meine Prognose 2022/2023, wenn man immernoch auf die horrenden Ausgaben der letzten Jahre zurück blicken kann.

Was sagen meine Kinder dazu?

Als wir letztens ein Buch lesen wollten, erklärte mein 9 jähriger Sohn meiner Tochter (6) was es mit diesem Bild auf sich hat. Und das einzige was sie dazu sagte war: „das ist aber ungerecht.“

In dem Moment wurde mit wieder einmal bewusst wie sehr uns die Medien derzeit vom Gegenteil zu überzeugen versuchen.

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